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Cheeseburger @ Shiso Burger

BurgerBenchmarking #17: Shiso Burger

Es gab eine Zeit, da ich habe ich asiatisches Essen geliebt. Am liebsten was Thailändisches, gerne auch mit Ente. Also auf jeden Fall das, was man in Deutschland in der Regel als asiatisches Essen bezeichnet. Die Orginalküche grenzt sich ja schon deutlich vom regulärem Asia-Imbiss ab. So ein Imbiss hat mir dann aber leider auch den Appetit verdorben. Und zwar durch Zugabe von Glutamat. Man scherzt ja gerne über Geschmacksverstärker, aber wenn man davon mal eine Dosis zu viel ab bekommt, dann folgen Schweiß und ein Effekt der mit der Wirkung von sieben Dosen Red Bull auf Ex zu vergleichen ist.

So allmählich gewöhne ich mich aber wieder dran. Nicht an das Glutamat natürlich, sondern an die asiatische Küche. Ein Burger ist auch nicht besonders asiatisch, das Shiso Burger aber will diesen Eindruck irgendwie erwecken.

Aber erstmal die Fakten:

Cheeseburger @ Shiso Burger

Geschmacklich spielt dieses kleine Burgerstück dann aber doch eine köstliche Melodie. Endlich gibt es auch mal ein gutes weiches Brötchen. Oftmals wird ja gerne nur Industrieware getoastet, so dass es einigermassen OK wirkt. Hier aber kann man hervoragend hineinbeißen. Der Belag entspricht dem klassischen Cheeseburger mit Salat, Tomaten, roten Zwiebeln, eingelegten Gurken und Mayo. Dazu wie immer eine Scheibe Käse plus Fleisch. Anscheinend wird beim Fleisch auch noch Shiso als Geheimzutat hinzugefügt. Auch ich überlasse die Erklärung lieber der Wikipedia und füge hinzu, dass das Fleisch dadurch keinen besonderen Geschmack bekommt, aber es schmeckt einfach gut. Das ist die Hauptsache. Die Pommes sind ebenso frisch und gehen ohne Beanstandung durch. Im Grunde muss man hier 10 Punkte geben, aber dadurch, dass der Burger doch ein wenig klein ist (und ja, ich würde für mehr Größe auch mehr bezahlen), muss ich hier eine Punktzahl von 9,5 geben. Abgerundet also gibt es 9 von 10 Punkten.

Hier der Social Media Check:

  • Foursquare : 1541 Check-Ins von insgesamt 980 Personen. Die durchschnittliche Bewertung liegt hier bei 9,2 von 10 möglichen Punkten. Die 56 Tipps sind hauptsächlich positiv gewertet. Ein paar Anmerkungen wegen der Größe, aber geschmeckt hat es wohl allen.
  • Twitter : Viele Instagram-Bilder, ein paar Foursquare-Check-Ins und im Grunde alles sehr positiv.
  • Facebook : Da gibt es eine eigene Facebook-Seite, die aber wohl niemand so richtig pflegt. Die Beiträge sind sehr unregelmäßig. Trotzdem ganze 862 Likes, 833 Check-Ins und 50 Leute die darüber reden.  Auch den Leuten hier scheint es zu schmecken. Es werden auch die Fisch- und Veggieburger gelobt.
  • Yelp : Durchschnittlich 3,5 von 5 Sternen. Ein paar Beschwerden über die Größe des Burgers und für einige ein wenig gewöhnungsbedürftig. Der Großteil ist aber positiv.
  • Homepage : Gibt es durchaus, wirkt aber wie aus den späten Neunzigern. Bietet trotzdem alle relevanten Informationen, wenn man denn weiß wo man suchen muss.
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BurgerBenchmarking #16: Marienburger

Es gab eine Zeit vor diesem Blog. Nennen wir sie Mittelalter. Oder wir finden vielleicht noch eine passendere Bezeichnung, denn sie war nicht anders als die Zeit jetzt. Es gab halt nur keinen Blog. Umfliegen wir jetzt aber jegliche Theorien von Zeit und kommen direkt zum letzten Dienstag.

Wie bereits letzte Woche erwähnt, befinde ich mich auf Burgertestmission zusammen mit Caro. Heute ging es zum Marienburger in den Prenzlauer Berg. Dort war ich zwar schon vor ein paar Jahren, (Achtung, Rückschluss auf die Einleitung) habe aber damals noch nichts dokumentiert.

Kommen wir erstmal zu den Fakten:

Cheeseburger @ Marienburger

Auch heute die klassiche Variante. Mittlerweile kennt der engagierte Leser den Aufbau. 180g Rind, Käse,  Tomaten, Zwiebeln, eingelegte Gurken, Eisbergsalat und Saucen. In dem Fall eine hausgemachte Hamburgersauce, laut Karte. Das Hauptproblem dieses Burger ist der Patty. Er kommt tiefgefroren auf den Grill und wirkt maschinell vorgeformt. Geschmacklich zwar durchaus angenehm, aber es gibt immer eine schlechtere Konsistenz bei Tiefkühlfleisch. Das Ganze war auch saftig ohne das Brötchen nach den ersten Bissen komplett zu zerlegen. Ein kleines Manko der Pommes allerdings: Sie waren zu fettig und sind auch herkömmliche Fertigkost. Im Grunde bewegt sich der Marienburger auf dem Niveau vom “Ketchup & Mayo” und bekommt daher 5 von 10 Burgerpunkten.

Die Meinung der Anderen wie immer im Social-Media-Check:

  • Foursquare: 2269 Check-Ins von insgesamt 916 Personen. Eine Bewertung von 8,4 von 10.  40 hinterlassene Tipps, dabei auch vier die sich auf die Tiefkühlqualität der Pattys beziehen. Der Rest ist durchaus positiv. Wer allerdings behauptet hier befindet sich der beste Burgerladen im Prenzlauer Berg, der hat von der Welt noch wirklich nicht viel gesehen.
  • Twitter: Die einfache Suche gestaltet sich da ein wenig schwieriger, da mir die Resourcen fehlen alle Marienburger Straßen oder Orte rauszufiltern, aber es findet sich der eine oder andere 4square Check-In oder auch mal ein Instagram-Foto.
  • Facebook: Gut gepflegte eigene Seite. 2684 Likes, 2682 Ckeck-Ins und 30 Leute reden darüber. Dazu noch eine Bewertung von 4,7  von 5 Sternen bei durchschnittlich 588 Bewertungen. Auch hier finde ich es wieder schwierig die Bewertungen zu verstehen.
  • Yelp: Durchschnittlich 4 von 5 Sternen bei 124 Beiträgen. Darunter finden sich dann auch mal ein paar kritische Stimmen. Als Problem wird auch hier das Tiefkühlzeugs hervor gehoben. Anscheinend liebt man das Marienburger (weil man was anderes nicht kennt?) oder man hasst es.
  • Homepage: Gibt es auch, nicht besonders schön gestaltet, aber bietet alle Information inklusive Karte und ein ein paasr gute Fotos.
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BurgerBenchmarking #15 : Frittiersalon

Wenn man am lernen ist, kann man zwischendurch mal was zu Essen vertragen. Seit ca. drei Wochen gehe ich daher regelmäßig mit Caro einen Burger essen. Die letzten beiden Wochen waren wir bei Hasir Burger und Burgers Berlin. Beide schon getestet. Heute aber ging es in den Frittiersalon. Das stand sowieso schon länger auf meiner To-Do-Liste.

Hier mal schnell die Fakten:

Cheeseburger @ FrittiersalonEin klassischer Cheeseburger mit ordentlichem Geschmack. Biofleisch, Biobrötchen, sicherlich auch Biogemüse. Wir haben hier auch wieder den regulären Aufbau von Fleisch, Tomaten, Gürkchen, Zwiebeln, Salat, Mayo, Ketchup und Senf. Das Fleisch war auch wirklich gut gewürzt, aber es gab eine große Schwachstelle. Das Brötchen war mir ein wenig zu trocken und das Patty leider auch. Dazu noch zu wenig Sauce, daher insgesamt ein eher trockenes Erlebnis. Lecker, aber trocken. An dieser Stelle darf man sich jetzt auch einen sexistischen Spruch denken oder es sein lassen. Die Fritten sind ordentliches Handwerk. Insgesamt kann ich dem Cheeseburger im Frittiersalon daher leider nur 6 von 10 Punkten geben.

Da meine Meinung aber nicht wirklich zählt, findet ihr hier noch weitere Meinungen im Social-Media-Check:

  •  Foursquare: 970 Check-Ins von insgesamt 498 Besuchern. Eine gute Durchschnittsbewertung von 7,5 bei maximal 10 Punkten. 23 Tipps, davon ca. 18 positiv und ein paar Beschwerden über entweder “labbrige” oder versalzene Pommes.
  • Twitter: Eigener Twitteraccount mit 46 Followern. Scheint auch aktiv zu sein. Bei der Suche findet man auch Einiges, was bei der Lage aber auch kein Wunder ist. Meistens neutrale Aussagen mit ein paar Ausbrechern in beide Richtungen, wobei gefühlt Twitter eher in eine negative Richtung fällt.
  • Facebook: Gut gepflegte Page mit 852 Likes und 832 Check-Ins. 19 Leute reden darüber.
  • Yelp: Durchschnittlich 3,5 von 5 Sternen bei 86 Bewertungen.
  • Homepage: Gibt es auch und die ist auch sehr schön. Bietet das komplette Menü und ein paar weitere Informationen.

 

Burger Benchmarking #14 : Fräulein Burger

Wer gewählt hat, darf heute auch mal was Gutes essen. Da ja alle in Berlin nur hippe Prekariatsjobs haben, ist der Burger dann das was man sich gönnt, nach der Arbeit in der Agentur. Ja, auch heute. Am Sonntag. Bevor ich hier aber gleich noch mehr Berlin Bashing betreibe, schreibe ich lieber auf wie der Cheeseburger denn so geschmeckt hat.

Kommen wir erstmal zu den Fakten:

Der Burger im Fräulein Burger hat ein eindeutiges Vorbild. Es ist die klassische McDonalds-Cheeseburger-Variante, nur halt in Gut und mit guten Zutaten. Geschmacklich kann man dann daran auch nichts aussetzen. Typischer Belag aus Fleisch, Salat, Tomate, Gurke, Zwiebeln, Mayo, Ketchup, Senf und natürlich Cheddar. Es sind auch alles regionale Produkte und alles ist selbstgemacht und schmeckt natürlich auch toll. Auch die Pommes sind fein ausgebacken. Es schmeckt frisch. Aber es langweilt mich. Weder ist der Laden besonders ausgefallen, noch hat der Burger irgendeine herausstechende Eigenschaft. Daher fehlt das letzte Stück zu den 10 Punkten und es gibt nur 9.

Es gibt ja auch noch ein paar andere Meinungen im Social-Media-Check:

  • Foursquare: 930 Check-Ins von 571 Personen. Eine Bewertung von 9.1 und 44 hinterlassene Tipps. Zum sehr großen Teil positiv bewertet.
  • Twitter: Es wird schon mal über den Laden getwittert und das dann auch positiv.
  • Facebook: Eigene gut gemachte Seite mit 749 Likes und 359 dagewesenen Leuten. 26 sprechen darüber. Es gibt immer aktuelle Infos.
  • Qype: Durchschnittlich 4 von 5 Sternen bei 33 Beiträgen.
  • Homepage: Gibt es, übersichtlich und mit allen nötigen Infos.

 

BurgerBenchmarking #13 Hamburger Heaven

Und auf einmal schießt ein Gedanke durch deinen Kopf. Du versuchst ihn zu greifen, aber es gelingt nicht. Der Gedanke wehrt sich gegen die Gefangenschaft. Er möchte frei sein. Der Gedanke schwebt davon und du kannst ihm nur hinterher schauen. Er wäre sicherlich hilfreich gewesen. Du winkst ihm aus der Ferne zu, als du aus den Augenwinkeln einen neuen Gedanken siehst. Das Spiel beginnt von vorne.

Du merkst, du bist unkonzentriert, höchstwahrscheinlich weil du Hunger hast. So erging es mir gestern und da gleichzeitig noch Markttag am Maybachufer war, bin ich halt im Hamburger Heaven gelandet.

Kommen wir zu den Fakten:

Im Hamburger Heaven wird der klassische Stil gepflegt. Ein Brötchen, Fleisch, Salat, Zwiebeln, eingelegte Gurke, Tomate und eine Scheibe Käse. Dazu auch ganz klassisch Ketchup und Mayonnaise. Das alles aber mit einem großen Qualitätsanspruch. So sind alle Saucen selbstgemacht. Auch die Brötchen wurden mit einem Bäcker extra für das Hamburger Heaven konzeptioniert. Die Pommes sind frisch geschnitzt und im frischen Sonnenblumenöl frittiert. Das alles kann man raus schmecken und in der Kombination schmeckt es richtig lecker. Zwei kleine Mankos gab es dann allerdings doch: Beim Salat könnte man ein wenig kreativer sein und das Fleisch war mir ein klein wenig zu sehr durch gebraten. Es war immer noch saftig und schmeckte grandios, aber ich würde gerne gefragt werden, wie ich meinen Burger denn so möchte. Das Hamburger Heaven kommt trotzdem auf einen Punktestand von 9 Burger-Punkten. Definitiv eine der besseren Adressen in Berlin beim BurgerBenchmarking.

Ob andere Leute auch eine Meinung haben, sagt uns der Social-Media-Check:

  • Foursquare: 485 Check-Ins von insgesamt 282 Leuten. Es gibt 17 Tipps, davon größtenteils alle positiv. Ein Typ hat mal ein Haar in seinem Burger gefunden. Das Hamburger Heaven taucht auf 60 Listen auf.
  • Twitter: Die Suche nach Hamburger Heaven ist eher problematisch, die Filterung bei tausenden Lokalen mit gleichen Namen auf diesem Planeten gibt leider keinerlei Informationen preis.
  • Facebook: Vom Betreiber gepflegte Facebook Seite mit insgesamt 327 Likes und 6 Leuten die darüber sprechen. 365 Check-Ins. Die Kommentare der Kunden auf der Seite sind auch zum Großteil positiv.
  • Qype: Durchschnittlich 4 von 5 Sternen bei 51 Beiträgen.
  • Homepage: Gibt es. Ist designtechnisch zwar ein wenig gewöhnungsbedürftig, bietet aber am Ende alle wichtigen Infos und eine Speisekarte mit Preisen.

BurgerBenchmarking #12 The Bird

Den Samstag Nachmittag verbringt man traditionsgemäß zuerst mit Fußball und dannach am besten mit einem Burger plus Bier. So führte mich eine Einladung von Cihan gestern ins Bird in Berlin. Eine kleine Twitterrunde hatte sich noch mit @Pamski82, @ChrisLietze und dem extra aus Hannover angereisten @HerrSteller eingefunden. Die Gespräche kreisten um das neue IPhone 5 und Hannover. Und dann kam das…

Aber erstmal die Fakten:

Das Bird ist in Sachen Burger ja irgendwie die ganz hohe Messlatte. Preislich im oberen Bereich angesiedelt, aber lohnenswert. Der Cheeseburger aka Ghetto Deluxe kommt simpel daher: 250+g frisch durchgedrehtes Rindfleisch nach Wunsch gegrillt (bei mir Medium) mit ordentlich Schmelzkäse zwischen zwei Toastbrötchenhälften. Anbei auf dem Teller findet man noch eine Tomatenscheibe, eine Gurke und eine Zwiebelscheibe, falls man sich das Ding noch selber ein wenig belegen will. Was bei der Saftigkeit und dem Geschmack des Fleisches aber absolut nicht notwendig ist. Die Pommes sind frisch zubereitet. Vielleicht einen Tick zu fettig, aber es passt. Das Bird spielt in der Königsklasse und bekommt von mir 10 von 10 Burgerpunkten.

Was andere Menschen meinen, schauen wir uns im Social-Media-Check an:

  • Foursquare: 1731 Check-Ins von insgesamt 4568 Leuten. 118 Tipps, davon die meisten positiv.
  • Twitter: Eigener Twitteraccount mit 677 Followern. Und auch jede Menge positiver Kommentare außerhalb.
  • Facebook: Auch eine eigene gepflegte Facebook-Seite mit 5649 Likes, 9328 Check-Ins und 129 Leute sprechen darüber. Und auch hier wird hauptsächlich gelobt.
  • Qype: 4 von 5 Sternen bei 355 Beiträgen.
  • Homepage: Gibt es auch, ist sehr fein und bietet alle nötigen Informationen, die man so braucht.

BurgerBenchmarking #11 Mokkabar

Man fragt sich ja manchmal, wo denn das Alles so hinführt. Es wäre an der Zeit vielleicht mal einen IT-Job anzunehmen, wenn man schon Informatik studiert. So traf ich mich heute nach der Arbeit mit Mario um eine Diskussion über politische Philosophie, C# und Excel zu führen. Die Zusammenhänge sind da näher beieinander als man denkt. Immerhin studieren wir beide interessante Kombinationen. Informatik im Hauptfach und jeweils Sozialwissenschaft (ich) und Philosophie (er) im Beifach. Gespräche die daraus entstehen klingen für die Tischnachbarn mehr als dekadent, aber Denkprozesse sollten ausgesprochen werden. Nebenbei kauten wir in der Mokkabar auf unseren Cheeseburgern rum.

Kommen wir zu den Fakten:

Der Cheeseburger-Aufbau weicht hier ein wenig von der klassischen Variante ab, die man so kennt. Klassisches Brötchen, gut getoastet. Viel Salatbeilage, dicke Tomatenscheiben, allerdings weder Zwiebeln noch Gurke. Es gibt auch keinen Ketchup, sondern eine Remouladensauce. Der Käse wird auf dem Fleischpatty direkt erhitzt und ist somit auch gut zerschmolzen, wenn man den Burger in die Hand kriegt. Das Fleisch macht die Sache dann allerdings wieder ein wenig kaputt. Kaum gewürzt, kein Salz. Der Geschmack vom Käse und Salat dominiert. Saftig war es schon, wirkte aber ein wenig fettig. Die Pommes waren dann auch kein besonderes Highlight auf dem Teller. Standartware und dazu nicht mal richtig gesalzen. Insgesamt kriegt die Mokkabar für ihren Cheeseburger nur 5 von 10 Burgerpunkten.

Ob ich denn mit meiner Meinung allein da stehe erfahren wir im Social-Media-Check:

  • Foursquare: 385 Check-Ins von insgesamt 136 Personen. 14 Tipps, davon nur wenig positiv und viele die sich über die langsame Bedienung aufregen. Nachvollziehbar.
  • Twitter: Die Suchanfrage ergibt einen Tweet, der sich positiv über das Frühstück äussert.
  • Facebook: Eigene Page. 94 Likes. 575 Check-Ins. 15 Leute sprechen darüber. Ansonsten nicht viel Aktivität, nur Bilder die von diversen Events gepostet werden.
  • Qype: Durchschnittlich 4 von 5 Sternen bei 35 Bewertungen.
  • Homepage: Vorhanden, gut gestaltet und informativ.

 

BurgerBenchmarking #10 Burgers Berlin

Wenn du ein Problem hast, dann löse es, ansonsten mach es nicht zu deinem Problem. Eine Weisheit, die ich vor langer Zeit mal in einem Interview gelesen hab, aber leider nicht mehr zuordnen kann. Erstaunlicherweise bürdet man sich als Informatiker jede Menge Probleme auf, die viele Menschen auf diesem Planeten nicht lösen kann. Es gibt kurzfristige unstabile und langfristige stabile Lösungen. Letzteres ist mir immer lieber, war der letzte Gedanke den ich heute nach einer kleinen Projektbesprechung hatte. So ist ein Cheeseburger auf den Tag gesehen immer die bessere langfristige Hunger-Problem-Lösung. Also auf ins Burgers Berlin in Friedrichshain.

Kommen wir zu den Fakten:

Hier wird ein Cheeseburger ohne viel Phantasie zubereitet, allerdings auch ohne viel falsch zu machen. Klassisch mit einem Salatblatt, Tomaten, Gürkchenscheiben und roten Zwiebeln. Dazu Ketchup, Mayo und eine Scheibe Schmelzkäse. Das Fleisch ist perfekt gebraten und saftig. Das Brötchen vielleicht einen Tick zu sehr angetoastet, was aber nicht wirklich gestört hat. Allgemein gesehen war das ein rundes Geschmackerlebnis. Die Pommes allerdings sind Standardware und schmecken ein wenig zu sehr nach dem Frittierfett. Insgesamt bewegen wir uns hier aber auf dem Niveau vom Burgermeister. Es gibt also 7 von 10 Punkten für das Burgers Berlin.

Was andere Leute für eine Meinung haben, gibt es schnell im Social-Media-Check:

  • Foursquare: 865 Check-Ins von insgesamt 267 Personen. 16 Tipps, davon sind beim Burger alle positiv und nur einer der zusätzlich noch die Beilagen kritisiert.
  • Twitter: Hauptsächlich Verlinken von Qype, die aber durchaus positiv zu werten sind.
  • Facebook: Eine Page. 156 Likes, 887 Check-Ins und 18 Leute sprechen darüber. Keine vom Inhaber gepflegte Page. Keine Kommentare daher.
  • Qype: Im Durchschnitt 4 von 5 Sternen bei 71 Beiträgen.
  • Homepage: Ja, allerdings findet sich darauf nicht viel mehr als die Adresse.

BurgerBenchmarking #9 Tiki Heart

Die fussballfreien Tage während der EM müssen sinnvoll genutzt werden. Es ist eine Zeit der Regeneration, nicht nur der einzelnen Spieler, sondern auch von sich selbst. So wollte ich mal wieder mal was Gesundes essen und hörte davon, dass das Tiki Heart eine Salatbeilage serviert. In Begleitung von netten Menschen in Form der saganelle, ihrem Kollegen Hulko und seiner Freundin ging es in Tiki Heart. Ein beinah schon zu kitschiger Laden im Tiki-Style, aber mit definitiv guter Musik. Es gab Lemmy, es gab Elvis und es gab Gorillamilch.

Kommen wir aber jetzt zu den Fakten:

Der Cheeseburger ist ein Hamburger aka Lemmyburger mit zusätzlich Käse. Es gibt die simple Variante oder jeden Burger auch als Monsterburger mit doppelt Fleisch und größer. Irgendwie werden die Burger hier im Internet aber ein wenig zu sehr gelobt. Es war wirklich nicht schlecht, aber auch nicht einer der besten Burger die ich je gegessen habe. Die 180g Fleisch sollen angeblich vorher in Jack Daniel´s Whiskey eingelegt sind, was man aber kaum bis gar nicht spürt. Tut dem Geschmack allerdings keinen Abbruch. Das Patty war gut und saftig. Der Belag besteht typischerweise aus einer Schicht Remoulade, Tomaten, Gurken und gebratenen Zwiebeln. Das Brötchen ein wenig zu pappig und zu groß, kaum getoastet. Die Kartoffeln zwar gut gewürzt, aber ich hätte mir eher etwas gewünscht, was knusprig ist. So kommt das Tiki Heart in Berlin Kreuzberg auf leider nur 4 von 10 Burgerpunkten.

Doch hören wir mal, was andere Menschen noch so sagen im Social Media – Check:

  • Foursquare: 349 Check-Ins von insgesamt 216 Personen. 12 Tipps, davon 10 positiv (hierbei wird die Veggieoption öfters erwähnt), 1 neutraler, der uns das Wifipasswort verrät und 1 negativer, der sehr unzufrieden klingt und den Burger als “boring fastfood” bezeichnet.
  • Twitter: Sehr wenig, ein paar Instagram Fotos, aber ansonsten kaum Konversation.
  • Facebook: Die Page vom Tiki Heart Cafe hat 857 Likes, 21 Leute reden darüber und es gab 1330 Check-Ins. Ein paar Mitgliederbeiträge und zum Thema Essen eher positiv.
  • Qype: Im Durchschnitt 4 von 5 Sternen bei 36 Beiträgen.
  • Homepage: Gibt es auch, ist auch ganz hübsch, aber bietet kaum Informationen. Keine Speisekarte. Ein paar Bilder und die Anfahrt.

BurgerBenchmarking #8 Room 77

Einer der Klassiker unter den Küchensprüchen ist die Aussage, dass der Koch verliebt sein muss, wenn das Essen versalzen ist. Bestätigen könnte das nur der Koch. Gesehen haben wir ihn nicht. Das Wetter war einfach zu schön um sich nach Drinnen zu begeben, als ich mit der saganelle nach der Arbeit einen Burger essen wollte. Das Room 77 bietet auch Draussen eine schöne, gemütliche Wohnzimmeratmosphäre und einen guten, schnellen Service. Die Pommes übrigens ließen auf eine große Liebe schließen.

Hier erstmal die Fakten:

Bei Qualität lasse ich mich gerne begeistern. Der Cheeseburger war simpel. 180g Beef, Salat, Tomaten, Zwiebeln, Käse, Gürkchen, Senf und Ketchup. Alles in perfekter Konsistenz. Das Fleisch schön saftig mit gutem Geschmack. Ein typisches Hamburgerbrötchen, auch perfekt getoastet. Vielerorts sind sie einfach zu knusprig. Die Pommes sind eine Sache für sich. Sie waren aus frischen Kartoffeln geschnitten und direkt frittiert. Die ursprüngliche Variante und immer noch die Beste. Leider viel zu salzig. Noch lecker, aber salzig. So bekommt das Room 77 nur 9 von 10 Burgerpunkten. Knapp an der Perfektion vorbeigeschossen.

Weitere Meinungen im Social Media Check:

  • Foursquare: 573 Check-Ins von insgesamt 335 Personen. 20 Tipps, alle überwiegend positiv. Sehr wenige neutral, die besagen, dass man hier unter anderem mit Bitcoins bezahlen kann. Nerdy!
  • Twitter: Kein eigener Account und durch den Namen findet man Vieles mehr. Es gibt ein paar Foursquare Check-Ins, paar positive Aussage und die Blog`n`Burger Clique will hier auch noch essen gehen.
  • Facebook: Da gibt es die Location-Page mit 765 Check-Ins, 127 Likes und 5 Personen die darüber sprechen. Und dann noch eine Fan Gruppe mit 296 Mitgliedern.
  • Qype: Im Durchschnitt 4 von 5 Sternen bei 63 Beiträgen.
  • Homepage: Gibt es leider nicht.

Bald fängt die Fussball EM an, da wird es sicherlich auch noch die eine oder andere Möglichkeit geben neue Burger zu probieren.