BurgerBenchmarking #1 Ketchup & Majo

Als Vertreter einer tageslichtscheuen Spezies habe ich natürlich auch einen Bildungauftrag. Daher die sensationelle, neue Reihe über Burgerbuden in Berlin. Die Regeln sind einfach. Gegessen wird immer ein Cheeseburger, dazu gibt es Pommes oder eine ähnliche hausgemachte Beilagenspezialität. Und mindestens n ( n >= 1 ) Bier. Der gestrige Weg führte mich nach der Arbeit direkt bei Ketchup & Majo in der Oranienstraße vorbei.

Erstmal die knallharten Fakten:

  • Oranienstr. 37 , 10999 Berlin
  • Cheeseburger 3,50€ bzw. 4€ bei Neuland-Fleisch
  • Home Potatoes 2,50€
  • Augustiner 2,20€
  • Alles im Menü für 7,30€ bzw. 7,80€

Cheeseburger & Home Potatoes / Ketchup & Mayo

Das Ketchup & Majo ist eine kleine Bude mit Selbstbedienung. Der Burger, ich hatte Neuland-Fleisch gewählt, da Bio und so, war im Grunde sehr lecker. Das Fleisch nur ein wenig trocken, aber ich esse die Dinger ja sowieso am liebsten blutig. Ganz gewöhnlicher Belag mit 2 Tomatenscheiben, Zwiebeln, ein wenig Schnittsalat, einer Gurkenscheibe, Ketchup und natürlich Käse. Im Grunde alles solide. Das Brötchen war auch knusprig und nicht durchgepappt, wie man es ja ab und zu erlebt. Pommes lecker, aber auch nichts Besonderes, man musste sogar ein wenig nachsalzen. Weil das jetzt der erste BurgerBenchmark war vergebe ich 5 von 10 Burgerpunkten und nehme den hier als Referenz.

Der kleine Social-Media-Check soll aber auch nicht fehlen:

  • Foursquare : 276 Check-Ins von 134 Leuten, 7 Tipps überwiegend positiv
  • Twitter : Eigentlich nur sehr wenig Einträge über Foursquare
  • Facebook : Eigene Page mit 562 Likes und 209 Leuten dich sich eingecheckt haben. 16 Leute reden darüber. Merkwürdigerweise posten die immer wieder rekursiv einen Link zu eigenen Fanpage.
  • Qype : 18 Beiträge mit durchschnittlich 3 von 5 Sternen
  • Homepage : ketchup-majo.de scheint aber im Augenblick irgendwie down zu sein.

Ostberlin und Potsdam um 1978

Mein Vater hat irgendwann um 1978 herum mit seinen Eltern die DDR besucht und dabei ist diese Bilderserie von Ostberlin und Potsdam entstanden. Lagen ein paar Jahre als Dias versteckt und wurden jetzt von ihm digitalisiert.

21
Dabei ist unter Anderem dieses Bild enstanden mit Blick vom Fernsehturm auf die Volksbühne und das Haus des Berliner Verlages.

28
Hier im Hintergrund mit dem Palast der Republik und dem Ministerium für Auswärtige Angelegenheiten der DDR. Ein Gebäude was bereits 1996 abgerissen wurde und ich nie live zu sehen bekam.

26
Unter den Linden mit Fernsehturm und Rotem Rathaus.

Der Rest (insgesamt gibt es 37 Bilder) findet sich in einem Flickr Album nach dem Klick!
Werde die nächsten Tage mal alle Fotos ordentlich beschriften und geotaggen, soweit ich es schaffe, dass alles einzuordnen. Hilfe ist natürlich gerne willkommen.

Weiterlesen

Morgens in der U8

Berlin – 8:50 – U8.  Ich bin auf dem Weg zu Arbeit. Auf den Ohren RAG. Erinnerungen an die Jugendzeit. Die Menschen sehen unmotiviert aus. Kein Lachen. Kein freundlicher Blick. Viele hören Musik, einige sind ins Berliner Fenster vertieft. Was soll man auch machen in dieser Linie? Wenn es eine Bildungskarte über U-Bahnlinien geben würde, dann wäre die U8 Bildungsversager im Intelligenz- und Emotionsbereich.

Ich habe gute Laune. Heute Abend geht es nach Löhne. Zu meinen Eltern. Ein Wochenende zu Hause. Und die U8 werde ich nicht vermissen. Also vielleicht. Man weiß es nicht.

Münchhausen und Paranoia

Habe nach zu viel Rotwein gestern Abend verschlafen. Uni wird daher heute geknickt. Gibt aber vor der Arbeit auch zu Hause noch genug zu tun. Es gilt die Münchhausen Zahlenreihe zu berechnen. Nicht weiter schlimm, wenn es da doch irgendwie einen Bezug zu normalen Realität geben würde. Bedeutungslos. 1, 3435, 438579088. Fühle mich Lost, nur anders und in Berlin. Bestimmte Zahlen über Tage nicht aus dem Kopf zu bekommen ist grausam. Im Gegensatz zum musikalischen Ohrwurm haben sie keine Melodie, keinen wirklichen Klang. Sie setzen einen unter Druck. Alle mathematisch-technischen Hausaufgaben haben diese Eigenschaft. Sie setzen sich fest und wir werden von ihnen besessen für durchschnittlich zwei Wochen. Man sieht sie überall. Es ist kein Wunder, dass die meisten Informatiker auch paranoid sind.

1, 3435, 438579088

Weiterlesen

Motivation

Warum tun wir Dinge? Warum hab ich nach dem Abitur angefangen Informatik zu studieren? Warum nehme ich immer wieder Anlauf, selbst wenn ich komplett versagt habe?

Weil ich motiviert bin etwas zu schaffen. Im Grunde ging es mir nie darum viel Geld zu verdienen, auch wenn das ein schöner Nebeneffekt ist. Es ging immer darum etwas zu schaffen, worauf man stolz ist. Ich studiere immer noch, aber ich kann so etwas wie ein Ende erkennen. Ein klein wenig wird es noch dauern. Ein paar Durststrecken wird es wohl noch geben. Zum Schluss wird der Abschluss da sein, auf den ich extrem scharf bin.

Was ich euch eigentlich damit sagen will: Stay motivated! Stay hungry!

One Rule
Foto by sean_oliver unter CC BY 2.0